Die BIO-Hotels: Profilierung über Bio und Nachhaltigkeit
    Neue Mitglieder werden von den BIO-Hotels bei der Umstellung in allen Bereichen unterstützt
    Das artepuri Hotel meerSinn auf Rügen, der Gralhof am Weissensee in Kärnten, das Kenners Landlust im niedersächsischen Wendland und das Hotel Alter Wirt im Süden von München ─ ganz unterschiedlich sind diese Häuser mit ihrem Angebot, der Lage und den Gästen, die sie ansprechen. Über all diese Unterschiedlichkeiten hinweg vereint sie aber ein starkes gemeinsames Band und eine Vision: Sie sind alle zertifizierte Mitglieder im Verein der BIO-Hotels und erfüllen dessen Richtlinien in den Bereichen Nachhaltigkeit und Ökologie.

    Die BIO-Hotels wurden 2001 von einer Handvoll Hoteliers gegründet, mittlerweile hat der Verein über 70 Mitglieder. Die meisten BIO-Hotels gibt es in Deutschland und Österreich, aber es sind auch einige Häuser in Südtirol und in der Schweiz sowie ein Hotel im Elsass dabei. Gemeinsam arbeiten die beteiligten Hoteliers daran, den Tourismus nachhaltig zu verändern. „Unser Ziel ist es, mehr Bio und Nachhaltigkeit in Gastronomie und Hotellerie zu bringen“, so Ludwig Gruber, Mitbegründer und Geschäftsführer der BIO-Hotels.

    Wer das Markenzeichen der BIO-Hotels führen möchte, muss kontrolliert-biologische Lebensmittel (bevorzugt aus der Region) verarbeiten, kontrollierte Naturkosmetik verwenden, Ökostrom beziehen und über ein nachhaltiges Ressourcenmanagement im Bereich Wasser, Energie und Müll verfügen. „Mit diesen Standards kann sich ein Hotel profilieren und deutlich von vergleichbaren Mitbewerbern abheben. Als BIO-Hotel hat man ein starkes Zusatzargument gegenüber den Gästen“, erklärt Ludwig Gruber. Zusammen mit dem BIO-Hotels Service Team ist er stetig auf der Suche nach neuen, attraktiven Mitgliedern, die das Repertoire der Gruppe vergrößern und ihr Angebot ergänzen können.

    Interessenten sollten sich von dem Kriterienkatalog des Vereins nicht abschrecken lassen. Die BIO-Hotels wissen, dass die Richtlinien von einem Tag auf den anderen und ohne Unterstützung in den meisten Fällen nicht zu erfüllen sind. So reicht für den Anfang zum Beispiel, wenn mindestens 50 Prozent der Lebensmittel aus kontrolliert-biologischer Erzeugung stammen. Und der Verein bietet weitere zahlreiche Hilfestellungen auf dem Weg zum BIO-Hotel: etwa bei der Suche nach Bio-Lieferanten und mit Mitarbeiterschulungen oder Workshops zu relevanten Themen. Ganz praktische Unterstützung bringt die Mitarbeit in bereits zertifizierten Betrieben: So kann beispielsweise der Chef-Koch des neuen BIO-Hotels dem Kollegen aus einem bestehenden BIO-Hotel direkt in der Küche über die Schulter schauen.

    In diesem Zusammenhang betont Ludwig Gruber, es sei ganz wichtig, dass nicht nur der Hotelier selbst hinter der Idee der BIO-Hotels stünde, sondern das ganze Team am gleichen Strang ziehe und diese Idee in jeder Ecke des Hauses gelebt werde. „Wir haben es mit Gästen zu tun, die ein ganzheitliches Konzept wünschen, das aber eben auch sehr zu schätzen wissen!“, so Ludwig Gruber. Genau diese Gäste in die BIO-Hotels zu bringen, ist Aufgabe des Vereins-Marketings. So gibt es einen Katalog für alle Häuser, eine Website mit Buchungs-Tool (www.biohotels.info), Pressearbeit für den Verein und viele Spezialmaßnahmen wie zum Beispiel ein gemeinsames Kochbuch.


     

    Kontakt zum Verein Die BIO-Hotels für Interessenten:

    Betreuung Deutschland, Österreich und Südtirol

    Ron Schmid

    E-Mail: ronschmid@organic-network.eu

    Tel.: 0043 / 676 / 5226 561

    Weitere Informationen auch unter: www.biohotels.info

     

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