BIO-HOTELS JUBILÄUMSSERIE ─ Teil I
Hohe Berge, weite Blicke über das Meer und dichte Wälder – das Naturerlebnis rund um die BIO-Hotels bietet eine große Vielfalt. Aber auch die inneren Werte der mittlerweile über 70 Häuser der Gruppe, die alle zertifizierte Bio-Qualität bei Speis und Trank bieten, sind abwechslungsreich und individuell: Die Gäste können biologisch schlemmen und fasten, ruhen und sich auspowern, in sich gehen oder aus sich rausgehen. Damit bei der Fülle dieses Angebots jeder seinen ganz persönlichen Traumurlaub findet, helfen 13 Urlaubsthemen bei der Auswahl. Weil aber diese Themen das breite Spektrum der BIO-Hotels nicht gänzlich erfassen können, zeigen wir Ihnen mit dieser Serie, was noch so alles typisch BIO-Hotel ist. Im ersten Teil unserer dreiteiligen Jubelserie dreht sich alles um die Häuser, bei denen die Gäste mit Produkten aus hauseigener Erzeugung verwöhnt werden:
Vom hauseigenen Bio-Hof in die Hotelküche
Wenn BIO-Hotelier Johann Simmet vom Pausnhof zum „Einkaufen“ geht, hat er es
während der heimischen Ernte-Saison gar nicht weit. In Sankt Oswald, mitten im
Nationalpark Bayerischer Wald, führt sein Weg vom alten Bauernhaus vorbei an den neu erbauten Gästehäusern in seinen großen Bio-Garten. Hier wächst fast alles, was in der Hotelküche gebraucht wird: viele verschiedene Gemüsesorten, Salate, Kräuter und rund 60 Obstsorten. Abends finden die Gäste die erntefrischen Zutaten aus hauseigenem Anbau dann auf ihren Tellern – vom Küchenteam liebevoll zu 4-Gänge-Menüs verarbeitet, die sich an der Saison orientieren und im Sommer noch nach den Sonnenstrahlen des Gartens schmecken.
Viersterne-Wellness mit Bauernhofanschluss
Die Eltern des BIO-Hoteliers haben den Pausnhof noch rein landwirtschaftlich betrieben. Über die Jahre haben Johann Simmet und seine Frau Sabine den Hof mit natürlichen Materialien aus der Umgebung und dem richtigen Blick für die Schönheit des Wesentlichen zu einem Viersterne-Hotel ausgebaut, in dem es sich gut genießen und wellnessen lässt. Der traditionellen Viehhaltung auf dem Pausnhof ist die jetzige Generation trotzdem treu geblieben, so dass auch hauseigene Fleisch- und Wurstspezialitäten auf der Speisekarte stehen. Auf den umliegenden Wiesen hält Johann Simmet unter anderem kastanienbraune Pinzgauer Rinder, eine seltene und alte Landviehrasse. „Seit Jahrhunderten werden hier Tiere gehalten und heute ist es fast schon eine Seltenheit, wenn Kühe wie bei uns auf der Weide stehen und nicht im Stall. Wir wollen diese Ursprünglichkeit bewahren und unseren Gästen gleichzeitig einen
Einblick geben, woher die Lebensmittel eigentlich stammen, die sie täglich auf den Tisch bekommen“, so der BIO-Hotelier und Landwirt.
Wer den Veitenhof und die Familie Leiter kennenlernen will, muss etwas höher hinaus. Das österreichische BIO-Hotel, das früher ebenfalls ein reiner Bauernhof war, ist in den Bergen des Ötztales zu finden, mit Blick auf die umliegenden Dreitausender und viel Ruhe außenrum. Auf den steilen Bergwiesen des Tals ist die Landwirtschaft für Familie Leiter auch heute noch mit viel Handarbeit verbunden; so zum Beispiel beim Schichten der „Heumanderl“, die dazu dienen das Gras zu trocknen, mit denen die Leiters ihre Angus-Rinder ganz natürlich füttern. Wer das Fleisch schon mal gekostet hat, schmeckt, dass die Rinder im Sommer jeweils drei Monate auf der Alm weiden. „Wenn unser hauseigenes Angus-Rind auf dem Speiseplan steht, sind sogar schon Vegetarier schwach
geworden“, erzählt Martin Leiter schmunzelnd, der die Gäste des Familienbetriebs mit regionalen Spezialitäten bekocht.
Was geht, wird selbst gemacht
Einen besonderen Stellenwert hat auch der Kräutergarten auf dem Veitenhof. Auf 1.550 Metern Höhe wächst alles für die feine Küche. Die Bäuerinnen haben ihr Wissen über die Heilkräfte der Natur von Generation zu Generation weiter gegeben. Am Veitenhof sind Kräuter fast in jedem Essen zu finden, aber auch in Tees oder den leckeren Kräuterlikören, die Hotelchefin Rosmarie Leiter nach alten Familienrezepten selbst ansetzt. Auch Gemüse bauen die Leiters selbst an – soweit in diesen Höhenlangen möglich. Was geht, wird selbst gemacht: Fleisch, Wurst, Marmeladen – alles aus eigener Bio-Landwirtschaft. Um die kümmert sich „der Gustl“, Rosmaries Mann August. „Bio hat bei uns eine lange Tradition, obwohl die Landwirtschaft auf dieser Höhe nicht immer einfach ist“, sagt der Leiter-Bauer. „Umso wichtiger ist es, im Einklang mit der Natur zu wirtschaften – das möchte ich auch unseren Gästen und ihren Kindern nahebringen.“
Kräuter, Moor & mehr im Bio- und Kurhotel
Wie der Name schon sagt, das Bio-Kurhotel moor & mehr in Bad Kohlgrub in den Ammergauer Alpen bietet mehr. Das auf ganzheitliche Heilmethoden, Mooranwendungen und Vitalkuren spezialisierte Haus verfügt auch über einen bio-zertifizierten Hof mit 35 Hektar Fläche, den Familie Fend nun schon in dritter Generation betreibt. Wer es morgens geschafft hat, sein gemütliches Bio-Romantik- oder Bio-Chaletzimmer zu verlassen, wird vor dem Haus von einer kleinen Herde fröhlich meckernder Burenziegen begrüßt. Auch beim Frühstück erwartet die Gäste eine Besonderheit: Auf dem Frühstücksbuffet gibt es Kräuter und -Gewürze sowie den kräftigenden Dinkel-Habermus aus Dinkelschrot und Milch nach Hildegard von Bingen. Die Zutaten für die magendarmschonende,
leichte Vitalküche stammen aus dem hauseigenen Hildegard-Kräutergarten, den Andrea Fend selbst bepflanzt und pflegt. „Die Heilgewürze und–kräuter dienen der Stärkung und liefern wertvolle Bausteine zum Entgiften und Entschlacken“, so die Hotelchefin. Auch der Hof und die Küche sind fest in Familienhand: BIO-Hotelier Martin Fend kümmert sich nicht nur um den Bioland-Hof, zu dem auch einige Fischweiher gehören, er ist auch der Koch des Hauses. „Rein wirtschaftlich lohnt sich die Kombination aus Hotel und Landwirtschaft nicht“, so Martin Fend, aber es sei ihm wichtig zu wissen, woher das Fleisch kommt, das er seinen Gästen anbietet.
Käse, Wein, Schnaps − alles aus eigener Herstellung
In vielen weiteren BIO-Hotels gibt es Produkte aus der eigenen Bio-Landwirtschaft zu entdecken. Im BIO-Hotel L’Aubier im Schweizer Montezillon zum Beispiel, dessen angeschlossener Hof biologisch-dynamisch bewirtschaftet wird, gehören selbst erzeugte Milchprodukte und Käse zu den besonderen Spezialitäten des Hauses. Wer sich im Urlaub in den Käse vom L’Aubier verliebt hat, kann ihn zum Glück über das Internet auch für zu Hause bestellen. Das BIO-Hotel Gänz an der Grenze zwischen Nahetal und Rheinhessen hingegen hat sich ganz dem Wein verschrieben. Familie Gänz bietet regelmäßig Weinwochenenden an, bei denen die Gäste bei einer Wanderung durch die Weinberge, der Besichtigung der eigenen Kelterei und der Abfüllanlage einen Einblick in die ökologische Weinkultur bekommen. Kulinarischer Höhepunkt ist eine Weinprobe mit Menü, dessen Zutaten vorwiegend aus der Region stammen, wie die Chefin des Hauses,
Hiltrud Gänz betont. Höherprozentiges hingegen gibt es in zwei Südtiroler BIO-Hotels. Im BIO-Hotel Panorama im Obervinschgau produziert der Hausherr Friedrich Steiner persönlich Bio-Destillate. Der BIO-Hotelier stellt die Schnäpse aus seltenen Früchten und Kräutern aus eigenem Bio-Anbau her und hat schon zahlreiche Auszeichnungen für seine Kreationen eingeheimst. Auch im BIO- und Vitalhotel Hotel theiner’s garten ganz in der Nähe von Meran landet ein Teil der hauseigenen Pfirsich-, Apfel-, Aprikosen- und Pflaumenernte in der Schnapsbrennerei von Juniorchef Ingo Theiner. Und während der Erntesaison können die Gäste beim Spaziergang durch die großen Demeter-Plantagen der Familie Theiner nach Lust und Laune die reifen Bio-Früchte direkt vom Baum naschen.
Einen Überblick über alle Häuser in Deutschland, Österreich, Südtirol, im Elsass und in der Schweiz gibt es unter www.biohotels.info. Die rund 20 BIO-Hotels mit angeschlossener Landwirtschaft sind am Traktor-Symbol zu erkennen und können über das Online-Buchungstool der BIO-Hotels unter dem Stichwort „Eigener Bauernhof“ gefunden werden.
10 Jahre BIO-Hotels
Nach zehn Jahren begeisterter und engagierter Arbeit an einer grünen Wende in
Gastronomie und Hotellerie haben die BIO-Hotels allen Grund zum Feiern. Mittlerweile hat die bis dato einzigartige Gruppe über 70 Mitglieder in aktuell fünf europäischen Ländern (Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich und Italien). Nach wie vor sind garantiert biologisches Essen und Getränke die gemeinsame Basis der zertifizierten Häuser. Aber auch im Nonfood-Bereich sind die BIO-Hotels Vorreiter einer neuen, nachhaltigen Reisekultur: So gehört mittlerweile kontrollierte Naturkosmetik zum Standard aller Häuser. Und aktuell führen die BIO-Hotels das Qualitätssiegel eco hotels certified (ehc) ein. Ziel des Labels ist es, einen möglichst kleinen ökologischen Fußabdruck zu hinterlassen − durch nachhaltiges Ressourcenmanagement im Bereich Energie, Wasser und Müll sowie die Förderung von regionalen Strukturen.
Weitere Informationen und Bildmaterial für die Presse:
Sylvia Raabe
BIO-Hotels Pressebetreuung
raabengrün − Raabe & Venus GbR
Tel.: 0049 / (0)89 / 99 01 60 7 – 11
Tel. mobil: 0049 / (0)171 / 78 43 759
E-Mail: s.raabe@raabengruen.de
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raabengrün – nachhaltig kommunizieren
Arcisstraße 32
80799 München
Hohe Berge, weite Blicke über das Meer und dichte Wälder – das Naturerlebnis rund um die BIO-Hotels bietet eine große Vielfalt. Aber auch die inneren Werte der mittlerweile über 70 Häuser der Gruppe, die alle zertifizierte Bio-Qualität bei Speis und Trank bieten, sind abwechslungsreich und individuell: Die Gäste können biologisch schlemmen und fasten, ruhen und sich auspowern, in sich gehen oder aus sich rausgehen. Damit bei der Fülle dieses Angebots jeder seinen ganz persönlichen Traumurlaub findet, helfen 13 Urlaubsthemen bei der Auswahl. Weil aber diese Themen das breite Spektrum der BIO-Hotels nicht gänzlich erfassen können, zeigen wir Ihnen mit dieser Serie, was noch so alles typisch BIO-Hotel ist. Im ersten Teil unserer dreiteiligen Jubelserie dreht sich alles um die Häuser, bei denen die Gäste mit Produkten aus hauseigener Erzeugung verwöhnt werden:
Vom hauseigenen Bio-Hof in die Hotelküche
Wenn BIO-Hotelier Johann Simmet vom Pausnhof zum „Einkaufen“ geht, hat er es
während der heimischen Ernte-Saison gar nicht weit. In Sankt Oswald, mitten im
Nationalpark Bayerischer Wald, führt sein Weg vom alten Bauernhaus vorbei an den neu erbauten Gästehäusern in seinen großen Bio-Garten. Hier wächst fast alles, was in der Hotelküche gebraucht wird: viele verschiedene Gemüsesorten, Salate, Kräuter und rund 60 Obstsorten. Abends finden die Gäste die erntefrischen Zutaten aus hauseigenem Anbau dann auf ihren Tellern – vom Küchenteam liebevoll zu 4-Gänge-Menüs verarbeitet, die sich an der Saison orientieren und im Sommer noch nach den Sonnenstrahlen des Gartens schmecken.
Viersterne-Wellness mit Bauernhofanschluss
Die Eltern des BIO-Hoteliers haben den Pausnhof noch rein landwirtschaftlich betrieben. Über die Jahre haben Johann Simmet und seine Frau Sabine den Hof mit natürlichen Materialien aus der Umgebung und dem richtigen Blick für die Schönheit des Wesentlichen zu einem Viersterne-Hotel ausgebaut, in dem es sich gut genießen und wellnessen lässt. Der traditionellen Viehhaltung auf dem Pausnhof ist die jetzige Generation trotzdem treu geblieben, so dass auch hauseigene Fleisch- und Wurstspezialitäten auf der Speisekarte stehen. Auf den umliegenden Wiesen hält Johann Simmet unter anderem kastanienbraune Pinzgauer Rinder, eine seltene und alte Landviehrasse. „Seit Jahrhunderten werden hier Tiere gehalten und heute ist es fast schon eine Seltenheit, wenn Kühe wie bei uns auf der Weide stehen und nicht im Stall. Wir wollen diese Ursprünglichkeit bewahren und unseren Gästen gleichzeitig einen
Einblick geben, woher die Lebensmittel eigentlich stammen, die sie täglich auf den Tisch bekommen“, so der BIO-Hotelier und Landwirt.
Wer den Veitenhof und die Familie Leiter kennenlernen will, muss etwas höher hinaus. Das österreichische BIO-Hotel, das früher ebenfalls ein reiner Bauernhof war, ist in den Bergen des Ötztales zu finden, mit Blick auf die umliegenden Dreitausender und viel Ruhe außenrum. Auf den steilen Bergwiesen des Tals ist die Landwirtschaft für Familie Leiter auch heute noch mit viel Handarbeit verbunden; so zum Beispiel beim Schichten der „Heumanderl“, die dazu dienen das Gras zu trocknen, mit denen die Leiters ihre Angus-Rinder ganz natürlich füttern. Wer das Fleisch schon mal gekostet hat, schmeckt, dass die Rinder im Sommer jeweils drei Monate auf der Alm weiden. „Wenn unser hauseigenes Angus-Rind auf dem Speiseplan steht, sind sogar schon Vegetarier schwach
geworden“, erzählt Martin Leiter schmunzelnd, der die Gäste des Familienbetriebs mit regionalen Spezialitäten bekocht.
Was geht, wird selbst gemacht
Einen besonderen Stellenwert hat auch der Kräutergarten auf dem Veitenhof. Auf 1.550 Metern Höhe wächst alles für die feine Küche. Die Bäuerinnen haben ihr Wissen über die Heilkräfte der Natur von Generation zu Generation weiter gegeben. Am Veitenhof sind Kräuter fast in jedem Essen zu finden, aber auch in Tees oder den leckeren Kräuterlikören, die Hotelchefin Rosmarie Leiter nach alten Familienrezepten selbst ansetzt. Auch Gemüse bauen die Leiters selbst an – soweit in diesen Höhenlangen möglich. Was geht, wird selbst gemacht: Fleisch, Wurst, Marmeladen – alles aus eigener Bio-Landwirtschaft. Um die kümmert sich „der Gustl“, Rosmaries Mann August. „Bio hat bei uns eine lange Tradition, obwohl die Landwirtschaft auf dieser Höhe nicht immer einfach ist“, sagt der Leiter-Bauer. „Umso wichtiger ist es, im Einklang mit der Natur zu wirtschaften – das möchte ich auch unseren Gästen und ihren Kindern nahebringen.“
Kräuter, Moor & mehr im Bio- und Kurhotel
Wie der Name schon sagt, das Bio-Kurhotel moor & mehr in Bad Kohlgrub in den Ammergauer Alpen bietet mehr. Das auf ganzheitliche Heilmethoden, Mooranwendungen und Vitalkuren spezialisierte Haus verfügt auch über einen bio-zertifizierten Hof mit 35 Hektar Fläche, den Familie Fend nun schon in dritter Generation betreibt. Wer es morgens geschafft hat, sein gemütliches Bio-Romantik- oder Bio-Chaletzimmer zu verlassen, wird vor dem Haus von einer kleinen Herde fröhlich meckernder Burenziegen begrüßt. Auch beim Frühstück erwartet die Gäste eine Besonderheit: Auf dem Frühstücksbuffet gibt es Kräuter und -Gewürze sowie den kräftigenden Dinkel-Habermus aus Dinkelschrot und Milch nach Hildegard von Bingen. Die Zutaten für die magendarmschonende,
leichte Vitalküche stammen aus dem hauseigenen Hildegard-Kräutergarten, den Andrea Fend selbst bepflanzt und pflegt. „Die Heilgewürze und–kräuter dienen der Stärkung und liefern wertvolle Bausteine zum Entgiften und Entschlacken“, so die Hotelchefin. Auch der Hof und die Küche sind fest in Familienhand: BIO-Hotelier Martin Fend kümmert sich nicht nur um den Bioland-Hof, zu dem auch einige Fischweiher gehören, er ist auch der Koch des Hauses. „Rein wirtschaftlich lohnt sich die Kombination aus Hotel und Landwirtschaft nicht“, so Martin Fend, aber es sei ihm wichtig zu wissen, woher das Fleisch kommt, das er seinen Gästen anbietet.
Käse, Wein, Schnaps − alles aus eigener Herstellung
In vielen weiteren BIO-Hotels gibt es Produkte aus der eigenen Bio-Landwirtschaft zu entdecken. Im BIO-Hotel L’Aubier im Schweizer Montezillon zum Beispiel, dessen angeschlossener Hof biologisch-dynamisch bewirtschaftet wird, gehören selbst erzeugte Milchprodukte und Käse zu den besonderen Spezialitäten des Hauses. Wer sich im Urlaub in den Käse vom L’Aubier verliebt hat, kann ihn zum Glück über das Internet auch für zu Hause bestellen. Das BIO-Hotel Gänz an der Grenze zwischen Nahetal und Rheinhessen hingegen hat sich ganz dem Wein verschrieben. Familie Gänz bietet regelmäßig Weinwochenenden an, bei denen die Gäste bei einer Wanderung durch die Weinberge, der Besichtigung der eigenen Kelterei und der Abfüllanlage einen Einblick in die ökologische Weinkultur bekommen. Kulinarischer Höhepunkt ist eine Weinprobe mit Menü, dessen Zutaten vorwiegend aus der Region stammen, wie die Chefin des Hauses,
Hiltrud Gänz betont. Höherprozentiges hingegen gibt es in zwei Südtiroler BIO-Hotels. Im BIO-Hotel Panorama im Obervinschgau produziert der Hausherr Friedrich Steiner persönlich Bio-Destillate. Der BIO-Hotelier stellt die Schnäpse aus seltenen Früchten und Kräutern aus eigenem Bio-Anbau her und hat schon zahlreiche Auszeichnungen für seine Kreationen eingeheimst. Auch im BIO- und Vitalhotel Hotel theiner’s garten ganz in der Nähe von Meran landet ein Teil der hauseigenen Pfirsich-, Apfel-, Aprikosen- und Pflaumenernte in der Schnapsbrennerei von Juniorchef Ingo Theiner. Und während der Erntesaison können die Gäste beim Spaziergang durch die großen Demeter-Plantagen der Familie Theiner nach Lust und Laune die reifen Bio-Früchte direkt vom Baum naschen.
Einen Überblick über alle Häuser in Deutschland, Österreich, Südtirol, im Elsass und in der Schweiz gibt es unter www.biohotels.info. Die rund 20 BIO-Hotels mit angeschlossener Landwirtschaft sind am Traktor-Symbol zu erkennen und können über das Online-Buchungstool der BIO-Hotels unter dem Stichwort „Eigener Bauernhof“ gefunden werden.
10 Jahre BIO-Hotels
Nach zehn Jahren begeisterter und engagierter Arbeit an einer grünen Wende in
Gastronomie und Hotellerie haben die BIO-Hotels allen Grund zum Feiern. Mittlerweile hat die bis dato einzigartige Gruppe über 70 Mitglieder in aktuell fünf europäischen Ländern (Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich und Italien). Nach wie vor sind garantiert biologisches Essen und Getränke die gemeinsame Basis der zertifizierten Häuser. Aber auch im Nonfood-Bereich sind die BIO-Hotels Vorreiter einer neuen, nachhaltigen Reisekultur: So gehört mittlerweile kontrollierte Naturkosmetik zum Standard aller Häuser. Und aktuell führen die BIO-Hotels das Qualitätssiegel eco hotels certified (ehc) ein. Ziel des Labels ist es, einen möglichst kleinen ökologischen Fußabdruck zu hinterlassen − durch nachhaltiges Ressourcenmanagement im Bereich Energie, Wasser und Müll sowie die Förderung von regionalen Strukturen.
Weitere Informationen und Bildmaterial für die Presse:
Sylvia Raabe
BIO-Hotels Pressebetreuung
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Tel.: 0049 / (0)89 / 99 01 60 7 – 11
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