Mit ehc in den grünen Bereich
Was für Lebensmittel europaweit einheitlich in der EU-Ökoverordnung geregelt ist, steckt im Non-Food Bereich noch in den Kinderschuhen. Seit letztem Jahr sind die BIO-Hotels in ihrem Bestreben, dem Gast einen Wohlfühlurlaub mit ganzheitlicher Öko-Garantie zu bieten, aber wieder einen großen Schritt vorangekommen.
Beim Ressourcenmanagement und -verbrauch schauen die BIO-Hotels jetzt ganz genau hin:
Die Häuser werden mit dem ehc-Label (
eco hotels certified) zertifiziert. Die Mitglieder durchleuchten dafür ihren Betrieb hinsichtlich des Verbrauchs von Wasser und Energie sowie ihres Müllaufkommens und geben ihre Werte in die ehc-Datenbank ein. Auf Basis der Betriebsdaten wird für jedes Haus der CO2-Wert pro Gast und Nacht errechnet.
Dann erfolgt die Einstufung des Betriebes anhand eines Ampelsystems. Grün bedeutet, dass es sich um einen Hotel mit weniger als 10 Kilogramm CO2-Emissionen pro Kopf handelt. Landet das Haus im roten Bereich mit mehr als 40 Kilogramm CO2-Verbrauch, hat es ein Jahr Zeit, sich zu verbessern, den Ausstoß auf unter 40 Kilogramm zu senken und somit gelb zu erreichen. Von da an geht es darum, die Energieeffizienz um mindestens 2,5 Prozent pro Jahr zu steigern, um mit dem stetigen Verbesserungsprozess irgendwann auf grün zu kommen. Für die Zertifizierung mit dem ehc-Label sind neben einem möglichst niedrigen Ressourcenverbrauch und der Bereitschaft den CO2-Ausstoß stetig zu verbessern, u.a. der Bezug von Ökostrom, die Verwendung von Recyclingpapier und die Bevorzugung von regionalen Produkten verbunden.
Hier finden Sie die Presseinformation
www.ecohotelscertified.info