Biodyssey im BIO-Hotel Pausnhof

    Informationen über RICHARD EBNER
    23.-25. Juni 2011


    Überfüllte Züge haben auch was für sich…

    posted on 23.06.2011 - Zugegeben ich hoffe immer noch, dass mein Anschlusszug in Regensburg noch zu erreichen ist, aber die Gruppe Radfahrer, die zumindest für einen Teil der Verspätung mitverantwortlich war, hätte ich nicht missen wollen. Seit 27 Jahren mit zwanzig Jahren einfach los ins Blaue… früher wohl ohne die Zugerleichterung, aber man wird ja älter. Nach ein paar Minuten wird dann auch zugegeben, dass man Anstiege jetzt per GPS umschifft.

    Als Hotelgäste sind die Damen und Herren aber denkbar ungeeignet. Vorreserviert wird nichts und der bevorzugte Schlafplatz ist die bäuerliche Scheune. Die ist ja auf dem Pausnhof wohl auch vorhanden, doch das einzige Ziel der Gruppe ist ein Hoffest in Mittelfranken… von der Donau aus ne ganz andere Richtung.

    PS.: Leider habe ich beim Schreiben des Posts die Möglichkeit verpasst sowohl den Hunderwasserturm in Abensberg als auch den mich an meine Pendlerzeit zur Uni Regensburg erinnernden Bahnhof in Gundelshausen (ein Beispiel was man mit all den verfallenen Bahnhöfen dieser Republik anstellen könnte).

    Fast nur Fichten auf dem Weg zum Pausnhof

    posted on 23.06.2011 - So in Spiegelau bin ich ja rechtzeitig angekommen… passend dazu setzt jetzt auch der Regen ein. Warum Spiegelau?… wenn man auf der Pausenhof Webseite schaut, steht da, dass der nächste Bahnhof Grafenau (Rosenau) ist.

    In Spiegelau hatte ich vor über 8 Jahren meine Zivildienstschulung, von der Schulung über Pflichte, Rechte etc. ist nicht viel übriggeblieben, doch der Besuch in einem kleinen Ausläufer des bayerischen Nationalparks… dem Fichtenauwald (in dem man eine Runde auf einem Steg läuft) ist mir (bei ähnlichem Wetter wie heute) ins Gedächtnis eingebrannt geblieben. Dieser Wald hat mir damals gezeigt, dass auch Fichtenwälder ihre besondere Schönheit haben und auch wen weniger sich solche Flecken auch im Wirtschaftswald zeigen. Eine Fichte sprießt aus dem verrotteten Stamm einer anderen Fichte, der Farn und Flechtenteppich wird von unzähligen kleinen Jungfchten durchbrochen und vieles mehr. Das alles tritt hier gehäuft auf, wenn man aber die Augen aufmacht so sieht man diese Stellen auch da wo die Fichte Nutzpflanze ist.

    Der Weg von Spiegelau nach St. Oswald führt dann nicht mehr durch den Nationalpark sondern durch bewirtschafteten Wald (auch dominiert von Fichten) hat aber mit Blicken auf die Hügel und Berge des bayerischen Waldes tolleAussichten zu bieten. In meinem Fall waren diese eher verwunschen und Märchenhaft, da Regen und Nebelschwaden den freien Blick behinderten.

    Nach schönen aber nassen eineinhalb Stunden und ca. 9 km ist dann erst der Anblick St. Oswalds mit dem schönen im Tal gelegenen Kirchturm und anschließend des Pausenhofs… zum Pausenhof selber dann später mehr, soviel kann ich schon mal sagen, es geht weiter um Bäume, wohl kein Wunder im bayerischen Wald.


    Im Bayerischen Wald gibt es Holz …