Biodyssey im BIO-Hotel Mohren

    Informationen über JESSICA STURM &
    JOHANNA MIHEVC

    22.-24. Juli 2011


    Naturhotel Mohren – sinnig und nachhaltig

    posted on 23.07.2011 - Hauchzartes Rindsfilet–Carpaccio mit Parmesanspänen, Ziegenfrischkäse mit knackigem Sommersalat und dazu köstlicher Sauerkirsch-Apfel-Secco aus der Bodenseeregion. Klingt nicht nur lecker, sondern schmeckt auch so! Was dieses Menü zu etwas ganz Besonderem macht, ist nicht nur der vorzügliche Geschmack, sondern auch das Wissen um die Herkunft der verarbeiteten Lebensmittel. Die meisten Lebensmittel stammen von Bio-Bauern aus dem Tal und das Rinds- und Schweinefleisch und auch das gesamte Wurzelgemüse zu hundert Prozent vom hoteleigenen Hof um die Ecke.

    Der Besitzer des Hotels, Jürgen Waizenegger erzählt uns, dass er und sein Vater den Hof bereits 1988 auf Bio umgestellt haben. „Die immense Verwendung von Spritz- und Düngemitteln hat uns nicht gefallen und wir haben in der konventionellen Landwirtschaft einfach keine Zukunft mehr gesehen“, fügt der Seniorchef hinzu, der selbst Landwirtschaft studiert hat und in der landwirtschaftlichen Beratung tätig war.

    Für Jürgen Waizenegger ist biologische Land- und Viehwirtschaft „viel sinniger und nachhaltiger.“ „Es menschelt mehr“, sagt er. Für ihn hat sich durch die Umstellung seines Hotels/Hofes die Kommunikation mit anderen Bio-Bauern und Bio-Hotelbesitzern vertieft und es ist ein kreativer Austausch von Ideen und Produkten entstanden.

    In der Unterstützung von regionalen Bauern sieht Jürgen Waizengger einen weiteren Vorteil seiner Arbeit: „Mit jeden Einkauf unterstütze ich heimische Bauern!“ Er achtet konsequent darauf, dass entweder keine, oder nur in Ausnahmefällen importierte Ware auf den Tisch kommt. Er bedauert das Lebensmittelsystem, in dem es meist nur noch um Gewinn, ohne Rücksicht auf Verluste geht. In seinen Augen werden Kunden oft im wahrsten Sinne des Wortes über den Tisch gezogen. „Auf der Menükarte steht: Schwäbischer Zwiebelrostbraten. In Wirklichkeit kommt der Braten aus Argentinien, die Zwiebeln aus Ägypten und die Soße kommt aus einem Fertigpäckchen. Mit schwäbisch hat das leider nicht mehr viel zu tun!“


    Loslassen und entspannen

    posted on 25.07.2011 - „Warum bekommt man eigentlich ein Fußbad vor einer Massage?“, frage ich meine Masseurin Dzuliza.  „Das gibt demjenigen der massiert wird, Zeit um anzukommen, Zeit um sich zu entspannen“ erklärt sie mir und streicht mir dabei zart über meiner Füße, die sich gerade in einem Holztrog mit warmen Wasser, Meersalz und wohlriechenden Blüten, befinden. „Recht hat sie“, denke ich mir und beginne mich zu entspannen.

    Während meine Füße durch das Meersalz im Wasser fein zu kribbeln beginnen, unterhalten wir uns weiter über die bevorstehende Edelstein-Balance-Massage nach Monika Grundmann. Dzuliza  versucht durch gezielte Fragen: “Wie fühlst du dich? Geht es dir momentan gesundheitlich gut?“ das richtige Edelsteinöl bzw. die richtigen Edelsteine für mich zu finden. Dzuliza erzählt mir: „ Die Edelstein-Balance-Massage ist eine Weiterentwicklung aus Massage (Shiazu) und Edelsteinanwendungen. Dabei massiere ich mit den Händen und mit erwärmten Edelsteinen. Dabei streiche ich mit den Edelsteinen über Reflexpunkte, Meridiane* und Chakren*.“ Diese sanften Streichbewegungen sollen, laut Monika Grundmann, zu einer tiefen Entspannung führen. Sie erklärt weiter: „Während der Anwendung werde ich dann auch noch, mit Hilfe einer Stimmgabel, deine Kiefermuskulatur lockern.  Diese ist oft, zum Beispiel durch Zähneknirschen in der Nacht, angespannt.“

    Nach dem angenehmen Fußbad geht es dann los mit der Massage und beginnt mit dem anschlagen einer Klangschale. Zuerst etwas befremdlich, gewöhne ich mich dann aber doch recht schnell an die Töne und genieße die Vibrationen, in die mich die Töne der Klangschale versetzen. Anschließenden massiert mich Dzuliza abwechselnd mit ihren geschickten Händen und den Edelsteinen. Dabei kommen warme, zart duftende Edelsteinöle zu Anwendung. Während der Massage bin ich so entspannt, dass ich immer wieder einschlafe. Auch die Kiefermuskulaturlockerung durch die Stimmgabel ist sehr angenehm.

    Nach der Massage und einer kurzen Ruhepause schlendere ich dann entspannt in die Wellnessoase des Hotels. Vor fünf Jahren neu erbaut, hat das „Mohren vital“ einiges zu bieten.  Es gibt vier Anwendungsräume mit: einer Berghütten-und Biosauna, Kräuterdampfbad, Aromadusche, Ruhegarten mit Terasse, Felsenduschen, Kneipp und Tauchbecken. Im Ruheraum befinden sich gemütliche Liegestühle, inklusive Leselampen. Auch im Raum daneben kann man sich auf dem Sofa vor dem knisternden Kaminfeuer so richtig entspannen und die Seele baumeln lassen. Auch für das leibliche Wohl wird hier gesorgt. So stehen dem Gast in der Teeküche ein Dutzend Sorten Tee und Äpfel für den Hunger zwischendurch zu Verfügung.

    Nicht nur die Gäste, auch der Besitzer des Hotels, Hr. Waizenegger ist mit dem „Mohren vital“ sehr zufrieden. „Der Wellnessbereich wertet das Hotel auf und das Gasthaus mit dem Hof erden es wieder!“ stellt er fest. Eine gelungene Mischung finde ich und nehme mir vor bald wieder ein paar Tage hier zu verbringen.

    *Energielinien/Energiezentren im Körper