Biodyssey im BIO-Hotel Arche

    Informationen über JUDITH MAIRHOFER
    09.-11. September 2011

     

     

    Orte der Kraft

    posted on 11.09.2011 - Wir befinden uns auf einer Arche. Nicht die Arche mit Noah und all den Tierpaaren. Wir sind auf der Bio-Arche. Das Biolandhaus Arche ist das erste Biohotel Österreichs und befindet sich im Herzen Mittelkärntnes, in Eberstein.

    Ausgeschlafen und gestärkt vom Frühstück, begeben wir uns mit Hausherrn Ilmar Tessmann und einer bunten Gruppe der Hausgäste auf eine Reise; eine Reise zu Orten der Kraft. Schon die Kelten besiedelten Mittelkärnten und spürten die Kraft dieser ganz besonderen Orte.


    Als erstes geht´s zu einem Loch – dem “Heiligen Loch”. Eine kleine Höhle am Rande von Eberstein. Zur Zeit der Kelten schon war es ein Naturkultplatz. Später entdeckten auch die Christen diesen besondern Ort und heute ist es ein Marienkultort. Was macht dieses Loch so besonders und warum ist es heilig? “Wir befinden uns in mitten einer Mehrfachkreuzung aufladender Zonen”, erklärt uns Herr Tessmann. Strahlen aus den Zonen Wasser, Erzen, Kult und Gitternetz sind für die Höhlung im Felsen verantwortlich und machen die Höhle zu einem außerordentlichen Kraftplatz. “Eine so große Anzahl positiver Kreuzungen ist in der Natur äußerst selten”, sagt Herr Tessmann, ” vor allem zu Neumond kommen Gläubige hierher und beten. Denn genau dann und genau an diesem Ort, werden ihre Gebete erhört”.


    Nun sind wir dran diese besondere Kraft zu spüren. Wir begeben uns ind die Höhle und in eine Urgebetsstellung, die Hagal-Rune. Wir falten die Hände über dem Kopf, schließen die Augen und atmen. So sind wir alle eine Verbindung zwischen Himmel und Erde. Ein Kribbeln sollen wir spüren, in unseren Handflächen und Fingerspitzen. Spür ich schon was? Ich weiß nicht. Frisch ist es hier. Mit einem stimmhaften “ooooooooooooooooooo” beenden wir unsere Gebetsstellung und machen uns weiter auf unserem Weg zu Orten der Kraft.


    Nach Zwischenstationen bei der Burg Eberstein und einigen Felsformationen kommen wir zum letzten Kraftort in Eberstein – dem Ebersteiner Kräutergarten. Hier finden wir das norisch-keltische Baumhoroskop. Je nach Geburts- und somit Zeugunstag hat jeder Mensch einen bestimmten Kraftbaum. Ich bin eine Zeder. Asso……. Die Zeder steht für Zuversicht. Aha, ja das stimmt. Zuversichtlich bin ich schon. Mein pflanzlicher Zwilling ist die Zeder und wenn ich sie umarme gibt sie mir Kraft mit ihrer Duft- und Lichtstrahlung. Wahnsinn, die Kraft der Bäume. Und zu jedem Kraftbaum gibt es natürlich einen zweiten Kraftbaum, der besonders gut dazu passt. Also meine Lieben, aufpassen – Apfelbaum passt zu Zeder, Birke nicht so…. beim nächsten Date sich bitte vorher zu erkundigen :-)

    Was uns in Mittelkärnten neben ganz viel Kraft aus Höhlen und Bäumen noch so geboten wurde erfahrt ihr in meinem nächsten Blogbeitrag.

    “Tiere sind meine Freunde, ich esse meine Freunde nicht!”

    posted on 13.09.2011 - Vegetarisch und 100% biologisch sind die Zutaten, die in Tessmanns Küche verarbeitet werden. „Im Sommer vom Garten auf den Tisch, im Winter vom Erdkeller auf den Teller,“ ist das Motto. Die Kräuter stammen vom hauseigenen Hotelgarten, alle anderen Produkte werden vor allem aus der Region zugekauft.

    Gekocht wird mit den Zutaten, die die Natur gerade zu bieten hat. Was dabei herauskommt kann sich sehen lassen. Wir wurden unter anderem mit diesem Menü verwöhnt: Gemischter Salat (mit wunderbar geschmackvollen Fleischtomaten), einer klaren Gemüsebrühe mit Griesnockerln, Gemüselasagne und als Nachtisch ein Stück Biskuitroulade. Man schmeckt die Liebe, mit der es zubereitet wurde. Das genaue Menüangebot ist jeden Abend eine Überraschung. Fragt man zu Mittag nach was es am Abend zu essen geben wird, bekommt man die Antwort: „Was die Speisekammer zu bieten hat“. Wenn die Köchin am Nachmittag kommt, schaut sie nach, welche Zutaten in der Speisekammer sind und kreiert damit spontan und kreativ ein 4-gängiges Abendessen. Mir gefällt diese Arte des Küchenmanagements. Lebensmittel werden verwertet und nicht verschwendet.

    Zum Essen wird hier auf der Arche das ARCHE-Quellwasser gereicht; ein rechtsdrehendes hochaktives Quellwasser. Ein kulinarisches Erlebnis erlebt man im Biohotel ARCHE, das treffenderweise die Adresse Vollwertweg 1a besitzt.



    Die Rezepte stammen von der Seniorchefin, Frau Rosalinde Tessmann, die seit 26 Jahren für das leibliche Wohl der Gäste sorgt. Ihre Rezepte und Kochtipps hat sie in einem eigenen Kochbuch gesammelt und veröffentlicht. Das Rezept der Gemüselasagne möchte ich hier mit euch teilen:


    Zutaten:
    Lasagneblätter
    Roter Paprika
    Melanzani
    Zuccini
    Bechamelsauce
    Tomatensauce
    Käse
    Salz
    Knoblauch
    Basilikum

    In die Backform etwas Öl mit Wasser oder Tomatensauce geben. Lasagneblätter hineinlegen (werden dadurch weicher. Melanzani und Zucchini in breiten Längsstreifen extra in Öl anbraten. Rote Paprika (groß geschnittene Streifen) mit Knoblauch, Basilikum und Salz abschmecken. Tomatensauce und Bechamelsauce zubereiten und schichtweise auf die Lasagneblätter geben. 1 Schöpfer Bechamelsauce, 1 Schöpfer Tomatensauce, vorbereitetes Gemüse. Nochmals Lasagneblätter, Tomatensauce, Gemüse. Die letzte Schicht muss Bechamelsauce sein. Mit Käse bestreuen und 30 Minuten im Backrohr backen. Herausnehmen und 1 Stunde abstehen lassen. Vor dem Anrichten nochmals kurz in das Rohr schieben. So lässt sich die Lasagne leichter schneiden.

    Mahlzeit!