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Genuss am UrsprungGartenfrisch schmecken Gemüse und Kräuter am besten. Es geht aber noch besser: nämlich frisch und biologisch. Mit diesem Wissen verwöhnen die BIO-Hotels ihre Gäste 100% biologisch.  Den BIO-Hotels geht es aber nicht nur um den nachweislich besseren Geschmack. Es geht um Regionalität, dem bewussten Leben mit den Jahreszeiten, die auch den Speiseplan bestimmen und es geht um die Zusammenarbeit mit den Bauern und der Stärkung der kleinen, nachhaltigen Strukturen. Und dann geht’s auch noch um die Gesundheit, denn schließlich weiß man, dass Bioobst- und –gemüse reich an sekundären Pflanzenstoffen und Vitaminen sind. Vergleichsstudien zeigen auch große Unterschiede im Magnesium-, Eisen-, Phosphor- und Zinkgehalt. Weizen und Hülsenfrüchte weisen höhere Werte hochwertiger, essentieller Aminosäuren auf.
Sekundäre Pflanzenstoffe haben immer Saison
Der Gehalt der Lebensmittel an sekundären Pflanzenstoffen ist besonders hoch in biologischen und frischen Lebensmitteln. Ein Beispiel: Ein frisch gepflückter Apfel enthält besonders viel Quercetin. Während der monatelangen Lagerung von Äpfeln im Winter werden mehr als 50 Prozent dieses Flavonoids abgebaut. Die Jahreszeit der Ernte wirkt sich ebenfalls auf den Flavonoidgehalt von Lebensmitteln aus. Im August geernteter Kopfsalat oder Endivie enthält drei bis fünf Mal mehr Flavonoide als z. B. im April geernteter Salat. Generell ist bei verarbeiteten Lebensmitteln der Flavonoidgehalt um etwa 50 Prozent niedriger als bei frischen, unverarbeiteten Lebensmitteln. Nutzen Sie die bunte und geschmackvolle Kraft der Pflanzen für Ihr Wohlbefinden.
Gelebter Slow-food Gedanke
Die BIO-Hotels sind vielfach Partner von regionalen Biobauern, die nicht nur auf alte Obst- und Gemüsesorten sondern auch auf alten Tierrassen zurückgreifen. Gemeinsam sind sie überzeugt von den Vorzügen wie Geschmacksintensität, Farbstabilität und Wasserhaltevermögen sowie einem geringen Fettanteil. Manche Biobauern halten ihre Sauen sogar ganzjährig auf der Weide. Bioschweine fressen täglich bis 15 kg ballaststoffreiches Raufutter wie Stroh, Heu oder frisches Gras. Zusätzlich gibt es noch Kraftfutter wie Getreideschrot und eiweißreiche Hülsenfrüchte wie Erbsen und Bohnen. Der Auslauf und das richtige Futter machen das Bio-Schweinefleisch, und auch das Fleisch anderer Tiere wie Rind oder Wild, zu einer echten Delikatesse.
Einen kleinen Vorgeschmack auf die kulinarische Vielfalt in den BIO-Hotels finden Sie, in der Rubrik Rezepte. weitere Informationen |
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